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Ernährungstherapie | Ernährungsberatung | BGF | Coaching  

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krankenversicherungen. | krankenkassen. erstattungen. zuschüsse.

 
 Ernährungs-THERAPIE (i.S.v. "Behandlung")
» Zuschüsse nach:
§ 43 SGB V
Voraussetzung für eine Teilnahme an einer sog. therapeutischen Patientenschulung nach § 43 SGB V (Therapie) ist die ärztliche Verordnung (» Ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung) und die Kostenzusage der Krankenkasse - dazu muss der Patient zuerst einen » Antrag auf Kostenerstattung einreichen. Kostenzuschüsse an den Versicherten in der Ernährungstherapie sind bei den Krankenversicherungen zwar keine Regelleistungen, sind aber in der alltäglichen Praxis sehr häufig. Ein Zuschuss ist recht unterschiedlich, er bewegt sich zwischen 60-80% der Gesamtkosten (variiert nach KV - bei Härtefällen gem. § 61 und § 62 SGB V und bei Versicherten unter 18 Jahren oft 100% der Kosten). Der Höchstzuschuss für die Ernährungsberatung einer Patientenschulung beträgt für die Erstberatung etwa €30,- bis €40,- und für die Folgeberatung(en) etwa €20,- bis €30,-. Es können i.d.R. bis zu 5 Beratungen (in Ausnahmefällen 10 Beratungen) bezuschusst werden. Es gibt Krankenversicherungen, die sogar bis zu 100% der Kosten erstatten. Voraussetzung für die Bezuschussung der Kosten ist eine regelmäßige Teilnahme (mind. 80%).Pro Kalenderjahr wird z.Z. maximal eine therapeutische Ernährungsberatung bezuschusst. Es gilt immer die Auskunft Ihrer Krankenversicherung.
 Ernährungs-BERATUNG (i.S.v. "Vorbeugung" bzw. "Prävention")
» Zuschüsse nach:
§ 20 SGB V
Ein wichtiges Ziel der Angebote im Rahmen einer Primärprävention nach § 20 SGB V ist es, den Teilnehmern ein methodisch bzw. didaktisch gutes Angebot unter fachlich qualifizierter Leitung zu bieten, das eine Hilfe zur Selbsthilfe darstellen kann (siehe unter: » ZPP-Datenbank oder auch hier: » Präventionsleitfaden in der Fassung vom 10. Dezember 2014). Damit soll eine optimale Förderung durch den Kurs bzw. die Beratung sichergestellt werden. Aufgrund der einschlägigen » Qualifikationen des Kursleiters sowie des » renommierten Kursprogrammes sind diese Kriterien in unserem Hause vollständig erfüllt. Übrigens, während bei einer Therapie (§ 43) eine ärtzliche Verordnung notwendig ist, erfordert die Primärprävention nach § 20 SGB V lediglich die nachträgliche Vorlage der Teilnahmebescheinigung für eine anteilige Kostenerstattung der Krankenversicherung - dennoch ist es u.U. ratsam, vorher schon Kontakt zu der Krankenversicherung aufzunehmen und zuerst einen » Antrag auf Kostenerstattung einreichen. Der Zuschuss beträgt i.d.R. 80% der Kursgebühren, maximal jedoch ca. €80,00. Eine regelmäßige Teilnahme wird dabei vorausgesetzt. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhalten i.d.R. einen Zuschuss von 100%, maximal €80,00. Pro Kalenderjahr werden z.Z. maximal zwei Kurse aus verschiedenen Präventionsthemen bezuschusst. Es gilt immer die Auskunft Ihrer Krankenversicherung.
 Nutriception und KV-Kooperationen
Die Ernährungsberatungspraxis NUTRICEPTION in Düsseldorf arbeitet mit sehr vielen Krankenversicherungen zusammen. Die Auflistung von knapp 250 bundesweit operierenden Krankenkassen würde hier erheblich den Rahmen unserer Website sprengen. Wir sind in allen Örtlichen-, in allen Ersatz- sowie allen Betriebskrankenkassen als Partner in Therapie und Prävention gelistet. Unsere Kurse finden Sie am Einfachsten in der Datenbank der » Zentralen Prüfstelle Prävention, welche seit dem 01.01.2014 von allen deutschen GKV zentral betrieben wird.
 Therapie dringend benötigt, aber leider nicht die finanziellen Mittel dazu? Die Lösung heißt: ABTRETUNGSERKLÄRUNG.

Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen ihre Versicherten bei einer Ernährungstherapie (nach §43 SGB V) großzügig. Die TK und die BEKGEK zahlen ihren Versicherten sogar Einzelberatungen im Sinne von Prävention (also nach §20 SGB V) anteilig. Wie auch immer, es wird dabei allerdings vorausgesetzt, dass die Versicherten für die bei dem Ernährungsberater gebuchten Leistungen erst einmal in Vorleistung gehen müssen. Das heisst also, dass Sie selbst zunächst für die Kosten Ihrer Therapie bzw. Beratung aufkommen müssen. Sollte das finanziell etwas schwierig sein, dann bieten wir Ihnen eine flexible Ratenzahlungsoption an. Sollten Sie sich das Honorar aus eigener Tasche (selbst bei einer großzügig zugesagten späteren Zuwendung Ihrer Krankenkasse) nicht im Vorfeld leisten können, dann sollten Sie eine sog. Abtretungserklärung erstellen. Mit etwas Glück wird Ihre Krankenkasse Ihr Wunsch akzeptieren. Diese Schrift erstellen wir Ihnen gern bei einem Informationsgespräch.

 Ihre Krankenkasse erstattet zu wenig oder überhaupt nichts?
Die eventuelle Erstattung ist eine sog. "Kann-Leistung" der gesetzlichen Krankenversicherung. Private KV und Beamtenkassen erstatten selbst bei ärztlich begründeten, hochkomplexen, gefährlichen und/oder multimorbiden Fällen ihren Versicherten leider nichts. Die Begründung dafür ist nicht nachvollziehbar. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen zwar ihre Versicherten bei einer Ernährungstherapie (nach §43 SGB V) aber in unterschiedlicher Höhe. Was können Sie also tun, wenn Ihrer Meinung nach die KV-Erstattung zu gering ist? In diesem Fall sollten Sie - binnen 14 Tagen nach schriftlicher Zu- bzw. Absage Ihrer KV - einen sog. Widerspruch erstellen. Diese fordert nun Ihre KV auf, die ursprüngliche Entscheidung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) prüfen zu lassen.
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